Die Saison 2025 stand für Yannick Bodenmüller ganz im Zeichen des Wiedereinstiegs in den Mountainbike-Rennsport. Nach einem einjährigen Unterbruch aufgrund des Militärdienstes war die Herausforderung enorm, die fehlende Renn- und Wettkampfhärte im starken U23-Feld wieder aufzubauen. Trotz des holprigen Starts zeigte Yannick im Verlauf der Saison eine deutliche Steigerung, die ihn motiviert in die Winterpause gehen lässt.
Swiss Bike Cup Rivera – 23. März 2025
Der eigentliche Saisonauftakt erfolgte beim Swiss Bike Cup in Rivera. Nach langer Pause war die Motivation gross, doch das Rennen war schnell vorbei: Leider zwang ein Platten am Hinterrad Yannick bereits in einer frühen Phase des Rennens zum Ausscheiden. Dieser frustrierende Start ins Comeback machte deutlich, wie hart der Weg zurück ist. Das Rennen zeigte die Notwendigkeit, schnellstmöglich Rennkilometer zu sammeln, um sich wieder an die Belastung und das hohe Tempo zu gewöhnen.
ÖKK Bike Revolution Engelberg – 4. Mai 2025
Der zweite Anlauf erfolgte beim Heimrennen in Engelberg, was für eine grossartige Stimmung sorgte. Die technisch anspruchsvolle Strecke wurde durch die nassen Bedingungen zu einer schmierigen Rutschpartie. Die fehlende Rennperformance und die körperliche Härte machten das Rennen jedoch zu einem Kampf. Am Ende reichte es für Rang 43 in der U23-Kategorie. Die Platzierung spiegelte den schwierigen Stand nach dem Unterbruch wider, und Yannick war mit der Leistung unter diesen nassen Bedingungen nicht zufrieden.11
Swiss Bike Cup Schaan – 10 Mai 2025
Im starken Feld des Swiss Bike Cups in Schaan gelang bereits eine sichtbare Steigerung. Es fiel Yannick noch schwer, das gewünschte Anfangstempo zu gehen, doch im weiteren Rennverlauf konnte er seinen Rhythmus besser finden und einige Plätze gutmachen. Die harte Arbeit zahlte sich langsam aus: Er beendete das Rennen auf Rang 28. Obwohl Yannick das Gefühl hatte, es ginge langsam besser, war er sich bewusst, dass er noch nicht da war, wo er sein möchte.

ÖKK Bike Revolution Gruyère – 15 Juni 2025
Das Rennen in Gruyère markierte einen wichtigen Meilenstein und den sichtbaren Lohn der harten Trainingsarbeit. Die Bedingungen waren extrem: Starker Wind führte zur Sperrung von Sprüngen, und die Runde war durch viele Höhenmeter sehr anstrengend. Yannick fand sich gut zurecht, fuhr konstant und zeigte seine stabilste Leistung der Saison, gipfelnd in einem hervorragenden 19. Rang in der U23-Kategorie. Die Platzierung unter den Top 20 bestätigte den klaren Aufwärtstrend.
UCI Gravel World Series Villars – 27 Juni 2025
Ein spannender Ausflug in die Disziplin Gravel stand in Villars an. Die Umstellung gelang gut: Yannick konnte den Start kontrollieren und den ersten langen Anstieg in der Verfolgergruppe mitfahren. Leider wurde er danach durch zwei Platten (vorne und hinten) in der Abfahrt weit zurückgeworfen. Die anschliessende Aufholjagd war kräftezehrend. Trotz des Pechs erreichte Yannick Rang 38 in seiner Altersklasse (AK). Das Resultat spiegelte das Potenzial wider, das ohne Defekt möglich gewesen wäre.

Schweizer Meisterschaften Savognin – 5.Juli 2025
Als Saisonhöhepunkt im nationalen Kräftemessen standen die Schweizer Meisterschaften in Savognin auf dem Programm. Im stärksten U23-Feld der Schweiz war das Ziel, die gewonnene Rennperformance zu bestätigen. Yannick lieferte ein konstantes Rennen ab, konnte seine Position halten und beendete die SM auf Rang 33. Dieses Resultat unter den besten nationalen Fahrern stellte die Stabilität seiner Leistung in der zweiten Saisonhälfte unter Beweis.

Fazit und Ausblick
Die Saison 2025 war, betrachtet man den langen Unterbruch, ein erfolgreicher Kampf zurück in den Rennzirkus. Die klaren Fortschritte, besonders die Top-20-Platzierung in Gruyère, zeigen das unbestrittene Potenzial.
Yannick Bodenmüller meint: “Ich bin froh, wieder im Rennen zu sein. Obwohl meine Erwartungen an die Resultate diese Saison nicht erfüllt wurden, bin ich stolz auf den Kampfgeist, den ich gezeigt habe.” Er bedankt sich herzlich beim Verein für das Vertrauen in diesem Comeback-Jahr.
Dies dient als klare Ansage für die Off-Season: “Die nötige Rennbasis ist gelegt. Ich werde den Winter nutzen, um hart zu arbeiten, die Substanz aufzubauen und 2026 gestärkt, mit voller Rennperformance und neuem Fokus wieder anzugreifen, um die Lücke zur Spitze konsequent zu schliessen.”
Das J+S Kids- und Jugendtraining 2026 starten wir am 23. April 2026
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Ein 6. Platz beim IXS Downhill Cup in Bellwald reichte Finn, um sich den 3. Gesamtrang der Serie zu sichern.
Mit dem 5. Gesamtrang der Swiss Hot Trail Series und dem 8. Gesamtrang des IXS Rookies Downhill Cup war 2025 eine weitere erfolgreiche Saison.
Mehr dazu hier
Mit dem 5. Platz in der Finalrunde in St. Luc sicherte sich Finn Schreiber einen soliden 4. Gesamtrang.
Mehr dazu in Finn’s Rennbericht

Mit einer unerwarteten Wendung begann für Chiara Burch das Abenteuer „Policrit Milano“: Eigentlich hatte sie sich auf ein Rennen mit dem Fixie eingestellt. Doch nur zwei Tage vor dem Start erreichte sie die Nachricht, dass die Fixed-Kategorie abgesagt wurde und alle Fahrer:innen mit dem Rennrad antreten mussten. Spontan stellte sie sich auf die neue Situation ein – gemeinsam mit ihrer Schwester Selina reiste sie nach Italien, fest entschlossen, das Beste aus den veränderten Bedingungen zu machen.
Das Rennen selbst entwickelte sich zu einem echten Highlight: Im Finale erhöhte Selina das Tempo so stark, dass das Feld auseinandergerissen wurde. Niemand konnte an Selinas Hinterrad bleiben ausser Chiara. Am Ende überquerte sie als Zweite die Ziellinie – und sicherte sich zusätzlich den Titel als „schnellste Fahrerin unter 25 Jahren“.
Den Sieg holte sich schliesslich ihre ältere Schwester, sodass die beiden gemeinsam einen beeindruckenden Doppelerfolg feiern konnten.
Ein starkes Wochenende für die Familie Burch – und ein Beweis dafür, dass Flexibilität, Kampfgeist und Teamwork immer belohnt werden.


Jura Bike Marathon
Am 18. Mai 2025 stand Nina Christen beim Jura Bike Marathon in Vallorbe am Start. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, mit langen Anstiegen, die ihr besonders liegen, sowie einigen kurzen, technisch anspruchsvollen Abfahrten, die für zusätzlichen Spass und Adrenalin sorgten.
Trotz eines nicht ganz optimalen Startplatzes konnte sie sich gut nach vorne arbeiten. Ihr Tempo hielt sie das ganze Rennen über konstant und zeigte eine starke Leistung, mit der sie sehr zufrieden ist.
Am Ende reichte es für den 4. Platz bei den Damen.

CKW Cup Grosswangen
Am 18. Juni 2025 nahm Nina Christen am Crosscountry-Rennen des CKW-Cups in Grosswangen teil. Für sie war es eine neue Erfahrung, da sie bisher nur wenige Rennen auf XC-Strecken bestritten hatte und ihr Fokus eher auf Langdistanzen lag.
Mit grosser Freude absolvierte sie die abwechslungsreiche Rundstrecke. Zu Beginn fiel es ihr schwer, das richtige Tempo zu finden und sich an das schnelle Rennformat zu gewöhnen. Im Verlauf des Rennens konnte sie jedoch ihren Rhythmus aufnehmen und sich gut einfinden.
Am Ende durfte sie sich über einen soliden Rang freuen – und in der Kategorie Fun Damen reichte es sogar für den Sieg. Diese Erfahrung motiviert sie, künftig häufiger an Crosscountry-Rennen teilzunehmen.

24h Rennen Schötz
Die Woche vor dem Rennen verlief für Nina Christen alles andere als ideal. Eine Erkrankung machte die Teilnahme lange unsicher, und erst zwei Tage vor dem Start stand fest, dass sie mit angepasstem Tempo antreten würde, um ihre Gesundheit nicht zu überlasten.
Trotz dieser Ausgangslage zeigte sie starke Leistungen. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin kämpfte sie sich im Zweierteam tapfer durch die gesamten 24 Stunden. Dass es am Ende für einen Podestplatz reichen könnte, war zu Beginn kaum vorstellbar. Doch über viele Stunden lieferten sie sich ein spannendes Duell mit dem später drittplatzierten Team. Rundenmässig lagen beide Teams lange gleichauf und tauschten den zweiten Platz mehrfach.
Am Ende konnte sich Nina Christen mit ihrem Team durchsetzen und den hervorragenden 2. Platz sichern.

Sommer Bike Marathon in Château-d’Oex
Am 13. Juli 2025 startete Nina Christen beim Sommer Bike Marathon in Château-d’Oex. Die abwechslungsreiche Strecke bot viel Spannung, die durch ein kurzes Gewitter mit heftigem Regen zusätzlich an Anspruch gewann.
Trotz der herausfordernden Bedingungen konnte sie ihr Tempo von Anfang bis Ende konstant halten und zeigte eine solide Leistung, mit der sie insgesamt zufrieden war. Am Ende durfte sie sich über den 7. Platz bei den Damen freuen.

Mit Platz 52 beim letzten WM-Rennen der Saison im französischen Morillon, Platz 46 bei der WM und Platz 2 beim Mondraker Enduro Team Event in Davos läuft Mika Mayrs Saison immer besser…
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